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Die Ardèche und das Ruomserland bieten allen Sportlichen oder Beschaulichen das Vergnügen eines Urlaubs mit einer Vielfalt an Aktivitäten: Wandern oder Mountainbiken, Klettern, Höhlen-"Forschung", Reiten, Wassersport, Motorsport (Quad, 4x4), Entdecken des kulturellen Erbes mit seinen Museen und charaktervollen Dörfern, belebt von farbigen Märkten mit lokalen Produzenten, die Ihnen leidenschaftlich ihre Produkte nahe bringen.
Als Tor zu den Schluchten der Ardèche, erfreut sich Ruoms einer günstigen Lage zwischen Aubenas (25 km nördlich) und Vallon-Pont-d’Arc (9 km südlich).
 
Etwas Geschichte :

Nachdem sie die umliegenden Grotten und Hügel besiedelt hatten, wurden die Urmenschen Bauern und haben die Ebene von Ruoms bewohnt. Erste Spuren ihrer Anwesenheit datieren aus 3500 bis 3000 v. Chr., diese wurden während Bauarbeiten an einem Parkplatz westlich des Dorfes zu Tage gebracht. Ihre Ansiedlung im vierten Jahrhundert v. Chr. wurde durch die Funde von Keramiken bestätigt.
 
Ruoms scheint seine Wurzel in den Namen keltischen Ursprungs Rito oder Rigo magus zu haben: rito magus (das Feld der Furt), da hier die Ardèche an einer Furt überquert werden konnte oder Rigo Magus von der Wurzel Rig (reicher Mann) und Magos (Ebene oder Agrarmarkt). Das Dorf gab es also schon lange vor der Ankunft de Römer. Es scheint, dass das gallo-römische Dorf seinen Höhepunkt im 2. Jahrhundert n. Chr. erreicht hat.
Das alte Ruoms, dessen Besuch wir Ihnen empfehlen, wurde im späten 10. Jahrhundert um ein von Cluny abhängiges Benediktiner-Priorat erbaut, das im 11. und 12 Jahrhundert aussergewöhnliche Bedeutung erlangte. Das Dorf wurde damals Rionis genannt, wurde später Riomis, dann im 14. Jahrhundert Ruomis und Rioms, aus dem dann ab 1464 Ruoms wurde.

Ruoms war 800 Jahre lang ein direkt Rom unterstelltes Cluniazenser Priorat und der Abtei von Saint Saturnin du Port (oder Pont-Saint-Esprit) angehängt, eine der ersten in Südfrankreich erbauten Benediktiner-Abteien. Die Altstadt von Ruoms liegt nahe der Kirche und der Kapelle Notre Dame des Pommiers.
 
Zum Schutz des Friedhofs, auf dem auch die Bewohner der Nachbargemeinden begraben wurden, wurde ein erster Festungswall erbaut. Nach dem Bau der romanischen Kirche, die auf das 12. Jahrhundert zurückgeht, folgten weitere Wälle gegen Ende des 14. Jahr-hunderts. Die Einfriedung bildete ein Viereck von 100 m Kantenlänge. Sieben Rundtürme gehörten dazu (heute sind es noch sechs) und sie umfasste das Priorat mit seinen reichen und mächtigen Prioren und die Wohngebäude. Das Priorat bestand bis zur Französischen Revolution, wo es völlig ruiniert als nationales Gut verkauft wurde.

Im Laufe der Jahrhunderte erlebte der Ort mannigfaltige Einflüsse und Veränderungen.  Die heutige Hauptstrasse wurde in der industriellen Periode (19. Jahrhundert) gebaut.
Ruoms hat seine Blütezeit dem Stein zu verdanken. Aus seinen zahlreichen Steinbrüchen (noch in Betrieb in den 60er Jahren) wurde ein Qualitätskalkstein gebrochen, der in den Bauten der heutigen Brücke von Avignon, der Kathedrale von Gap, dem Theater von Montpellier, sowie in zahlreichen Kunstbauten entlang der Bahnstrecke Paris - Lyon - Marseille verwendet wurde. Ende des 19. Jahrhunderts lebten hier bis zu 500 Steinmetze. Und da diese Arbeit wahrscheinlich besonders durstig machte, gab es in Ruoms zwei Brauereien, deren Betrieb 1966 eingestellt wurde. Heute ist das alles beendet: der Wein hat das Bier ersetzt und in Ruoms hat sich UVICA, die grösste Winzergenossenschaft der Ardèche, angesiedelt. Sie beherbergt NeoVinum, das Museum zum Kennenlernen der Weine der Ardèche und der Arbeit ihrer Winzer.
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